Liebe

Was kann ein Menschenleben mehr erfüllen, als das eigene Herz und das der anderen mit Liebe zu füllen? Das heißt das eigene Bedürfnis stillen; denn jedes Herz nach Liebe schreit, wenn es sich befindet in einem menschlichen Kleid.

Die All-Liebe ist dann oft vergessen, die ein jeder hat von eh und je besessen. Die gilt es sich bewusst zu machen, um zu seiner wahren Seinsform zu erwachen.

Da zählt dann weder Geld noch Gut, weil die Liebe alles erhellt und keine Anforderungen an das, was er ist, stellt. Aber um dieses zu erreichen, müsst ihr noch viele Barrieren ausgleichen; denn in eurer materiellen Welt wird vieles verdunkelt statt erhellt.
Ihr lasst oft zu, dass man das Herz ins Abseits stellt und stattdessen grundlos die Welt anbellt, die sich durch mangelnde Liebe so grau darstellt. Die gilt es zu suchen, um sie auf der Habenseite eures Daseins zu buchen.
Warum habt ihr sie so oft verloren, ihr wurdet doch in der Mehrzahl aus Liebe in das Sein geboren? Was, frage ich euch, hat euch dazu bewogen, dass ihr es zuließt, dass sie euch ging verloren?

Habt ihr jemals daraufhin euer Leben betrachtet und auf die von Gott euch gegebenen Geschenke geachtet, die euch immer vor Augen liegen und dadurch den Tatsch von Selbstverständlichkeit kriegen?

Drum immer wieder mein Anliegen, werdet bewusst und straft euch nicht selbst mit Liebesentzug, der nur gesehen werden muss. Selbst in den kleinsten Dingen tut Gott seine ganze Liebe zum Ausdruck bringen.

Und auf was schaut ihr meistens hier? Auf das, was im Grunde macht keinen Sinn. Es lässt euch leiden, was ihr könntet vermeiden.

Quelle: Hanni Klay in Hilfe ist da, nimm sie wahr, S.11f

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